Kyell Marek Ar Bardh 

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Darstellung : Slawisch-keltischer Wanderbarde und Bogenschütze

 Kyell wurde im Spätwinter 985 als Bastard eines versprengten Wikingers und einer wislanischen Schäferstochter in den Waldkarpaten geboren, direkt im Grenzland zwischen dem gerade erblühendem polnischen Reich und den Kiewern Rus. Nachdem während eines Ungarn-Überfalls sein Heimatdorf niedergebrannt wurde, begab er sich in früher Jugend, anfangs noch im Gefolge weiterer Vertriebener, auf die Wanderschaft quer durch die Mittelgebirge und das Frankenreich Richtung Sonnenuntergang, auf dem Weg viele Geschichten, Sprachen und Lieder sammelnd, bis er nach geraumer Zeit in Armorika anlangte, ans Ende des Festlandes.

Unter den dortigen Bretonen fand er erstmals wieder eine neue Heimat, verwuchs mit deren alten Kultur, lernte allerlei wissenswertes und ließ sich gar zum Barden ausbilden. Auch kam erstmals wirklich mit den Wikingern in Kontakt, die als Normannen sich immer weiter das Land untertan machten.
Aber nach vielen, vielen Sommern zog es ihn doch wieder in die Wälder seiner Kindheit, und so machte er sich erneut auf, diesmal in Richtung Osten. Im Mittsommer 1030 A.D., wollte er auf halbem Wege im alten Mogontiacum nur ein kleines Zubrot beim Dombau verdingen und bat an verschiedenen Lagern in der Umgebung um ein paar Tage Obdach, darunter auch bei den Fylkja Nordan, welche zu dieser Zeit ihr Lager vor den Toren der Stadt aufgeschlagen hatten.

Dort wurde er sehr freundschaftlich aufgenommen, fand in der ebenfalls aus den slawischen Landen stammenden Swetlana Wladimirowna gar eine verwandte Seele und willkommene Musikgefährtin. Und so schloß auch er sich dem Söldnertrupp an, um fortan als Gehilfe, Spielmann und Bogenschütze beizutragen......Jedenfalls, bis es ihn wieder weiterziehen wird.....

 

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